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Jan 27

Gangunsicherheit – unrundes Gangbild 2

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Heute führe ich die Vorstellung der Übungen Gangunsicherheit – unrundes Gangbild fort

Wenn Sie die Übung 1 wie beschrieben gemacht haben, und wirklich sicher beherrschen, können Sie eine weitere Übung beginnen. Für sie, wie für alle Übungen, gilt das Gleiche, wie für die damalige Übung

Übung 2. Der Storchengang voran:

1. Wieder suchen Sie sich ein Gerät, an dem Sie sich gut festhalten können, diesmal aber nur mit einer Hand. Das Gerät muss lang sein und kann beispielsweise eine längere Stange sein, oder eine Holzplanke etc. Zumindest etwas langes, an dem Sie entlang gehen können.

2. Stellen Sie sich wieder gerade hin, bzw. stellen Sie sich so hin, dass Sie den Eindruck haben, gerade zu stehen.

3. Jetzt führen Sie den Storchengang, wie in Übung 1 durch, jedoch, indem Sie sich voran bewegen. Sie bleiben diesmal also nicht auf der Stelle.

4. Machen Sie die Übungen so langsam bzw. schnell, dass Sie nicht hin und her wackeln, sondern einen relativ normalen Gang absolvieren. Je langsamer Sie sie absolvieren, desto instabiler ist der Gang, da Sie, je langsamer Sie gehen, desto länger nur auf einem Bein stehen.

5. Achten Sie auch hier auf eine gerade Haltung, bzw. sollte es sich für Sie anfühlen, als wenn Sie eine gerade Haltung haben. Gerade, nicht Hohlkreuz durch Brust raus, Bauch rein 😉

6. Das Wackeln und Wanken aus Übung 1 sollte jetzt vorbei sein. Achten Sie darauf, geradeaus zu schauen, ohne den Kopf und den Blick zu verkrampfen und zu Starren. Ziehen Sie beim Heben des Fußes,die Zehen zum Schienbein, um einen optimalen Gang zu simulieren und Schlurfen zu vermeiden. 

7. Am Ende der Stange halten Sie sich mit beiden Händen fest, drehen sich in die Gegenrichtung, aus der Sie gekommen sind, und gehen zurück.

8. Das Festhalten mit beiden Händen ist wichtig, da Sie  bei der Drehung, das Gleichgewicht verlieren können.

8. Achten Sie auch auf Ihre freie Hand. Sie darf sich nicht verkrampfen oder nach innen einkrümmen.

9. Machen Sie die Übung regelmäßig und immer langsamer, aber immer so schnell, dass Sie nicht wackeln. Irgendwann schaffen Sie die Zeitlupe.

10. Denken Sie daran, dass Sie vielleicht noch nach Hause gehen oder radeln müssen. Also nicht zu viel.

Machen Sie diese Übung so lange, einige Tage oder Wochen, bis Sie in der Lage sind, die Übung „rund“ zu machen. Was mit „rund“ gemeint ist, sollten Sie nun, nachdem Sie die erste Übung durchgeführt haben, wissen. Die Dauer, bis Sie die Übung „rund“ durchführen können, hängt von der Schwere Ihrer Störungen ab. Anhaltspunkte für „rund“ sind, dass Sie sich locker mit einer Hand festhalten können, Ihr Gewicht nicht völlig von dieser Hand „getragen“ wird und sie fließend die Beine heben und wieder absetzen können. Und denken Sie wieder an die Handschuhe, falls Sie eine Holzplanke zum Festhalten haben.

Bis zur nächsten Übung wünsche ich viel Spaß

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